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Musikverein Aldingen e.V.

gegr. 1876

 
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Doppelkonzert 12. Mai 2012 mit dem Musikverein Unterdigisheim

Doppelkonzert 05. Mai 2012 mit dem Musikverein Gunningen

Jahreshauptversammlung 2012

Jahreskonzert 2010 mit dem Musikverein Gunningen

Jahreskonzert 2009 mit dem Musikverein Balgheim

Jahreskonzert 2008 mit dem Musikverein Tieringen

Jahreskonzert 2007

Jubiläumskonzert 2006 mit dem Musikverein Aixheim

Jahreskonzert 2004

Jahreshauptversammlung 2002

125-jähriges Jubiläumswochenende 2001

Jahreshauptversammlung 2001

Dirigentenwechsel

Dirigentensuche

Bericht zum Jahreskonzert 20. Mai 2000

Jahreshauptversammlung 2000

Bericht zum Doppelkonzert mit der Stadtkapelle Bamberg 1999

Bericht zum Jahreskonzert 1999

Bericht zur Jahreshauptversammlung 1999

Bericht zum Kirchenkonzert 1998

Probenwochenende mit Hüttenaufenthalt 19998

Bericht zum Jahreskonzert 1998

Aldinger Musikverein probt fleißig für das Jahreskonzert 1998

Jahreskonzert am 10. Mai 1997

120Jähriges Jubiläum vom 14. u. 15. Juni 1996
 


120Jähriges Jubiläum vom 14. u. 15. Juni 1996

Großartiges Jubiläumswochenende des Musikvereins Aldingen

Das Jubiläumskonzert des Musikvereins Aldingen unter der Leitung von Leonhard Baumann am Samstag in der fast vollbesetzten Erich-Fischer-Halle anläßlich des 120jährigen Bestehens hielt von den Liebhabern der Blasmusik weit mehr als es versprochen hatte.
Der Vorsitzende Karl Jung dankte dem Publikum schon in seiner Begrüßung dem großen Interesse und versprach, daß das Orchester wirklich sein bestes geben werde.
Und was man dann zum hören bekam, war nicht etwa das, was man als Mindestmaß einer solchen Veranstaltung erwarten durfte, sondern eine ganze Menge mehr.
Zunächst einmal aber, sozusagen als musikalischer Einstieg, zeigte Stefan Gratz, was die Jugendgruppe schon alles gelernt hat beziehungsweise noch am lernen ist. Sie intonierte die "Champagner-Arie" aus der Oper Don Juan, den "Red River Marsch" und ebenso hochaktuell wie beliebt, "Eine Insel mit zwei Bergen".
Verständlich empfanden es die Zuhörer, daß es bei den Musik-Eleven zwischendurch auch einmal nicht notengerecht giekste. Entscheidend war schließlich die Demonstration, an welche sich die Jugendlichen des Musikvereins schon heranwagten.
Simone Maurer führte als Moderatorin durch das anspruchsvolle Musikprogramm, wobei sie nicht nur schlicht Musiktitel ankündigte, sondern auch viel über deren Komponisten erzählte.
Dann waren die älteren Jubilare an der Reihe. Sie begannen mit Willi Schneiders fünfsätziger "Zweite Suite für Bläser". Keine schlechte Wahl für die Aldinger, denn als sie sich in der Ouvertüre zusammengefunden hatten, äußerte sich da unter der Leitung von Leonhard Baumann ein sehr harmonisches Laienblasorchester, das die Arie zum Genuß werden ließ, die voll spannungsreicher Dynamik überzeugend homogen vorgetragen wurde, auch das Blech singen ließ, um in den Tanz zu münden, dem der Aldinger Musikverein fast italienisch umwobenes, leichtes Gepräge verlieh.
Weniger leicht kam das von Thorsten Reinau arrangierte "Mozart"-Potpourri daher, druckvoll nämlich und klanggewaltig von der kleinen Nachtmusik bis zur Arie des Papageno. Es folgte der Höhepunkt des ersten Teils, das Potpourri, das Walter Tuschla aus dem "Schwarzwaldmädel" arrangiert hat. Hier präsentierte sich der Aldinger Musikverein als vielseitige Kapelle, die diszipliniert zu einem feingliedrigen musikalischen Ausdruck finden kann, die Spielarten der Dynamik beherrscht und in einen glanzvollen Tanz setzen kann.
An das Niveau dieser spielfreudigen Musik reichte am Samstag nur noch das Eröffnungsstück des zweiten Teils, "Memory" von Rob Ares für Bariton und Blasorchester, das nicht zuletzt durch den schönen Ton des Solisten Carsten Schulz und dessen begeisternd phrasierte Melodie zu einem stimmungsvollen Höhepunkt wurde. Und in diesem Gesamtklang erwies sich die Aldinger Musik abermals als sehr harmonisch. Unvergessen wird das Duett des Soloinstruments mit der Klarinette bleiben, der musikalische Höhepunkt des Konzerts. Zuvor allerdings gab es noch eine historische Marschfolge "Aus alter Zeit" von Hans Hartwig und die Überraschung des Abends, denn selten greifen die Dirigenten zum Mikrophon und noch seltener wohl um zu singen. Nun Stefan Gratz und Leonhard Baumann taten es, versprachen "Auf wiederseh`n bei Blasmusik". Vor der Pause gab es noch Ehrungen für 10jähriges Aktives musizieren. In seiner Rede gab der Vorsitzende Karl Jung einen kleinen Rückblick über die vergangenen 10 Jahre seit dem Eintritt der Geehrten. Simone Maurer und Ralf Kußmaul wurde dann die Bronzene Ehrennadel des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg überreicht.
Besonders großen Beifall - und das auch zurecht - erhielt auch der Sohn des Dirigenten, Christian Baumann, für sein spielfreudiges Feuerwerk am Xylophon. Der "Zirkus Renz" wurde von ihm in hervorragender Weise dargeboten. Der große Applaus zwang Christian Baummann zu einer Zugabe. Direkt ins Blut spielten sich natürlich die "Film-Erfolge" , Titelmelodien aus internationalen Filmen sowie eine Sammlung von Spirituals und Gospels in "O Happy Day", die zu später Stunde an den Kräften der Musiker zehrten. Man kann ihnen nicht verdenken, daß nach dem Geleisteten die Themen nicht mehr ganz so klar struktuiert waren und auch daß die "Sinfonia per un Addio" nicht mehr mit der Leichtigkeit der Streicher des "Rondo Venetiano" daherkam. Mit dem Titel "Belfast" von der Popgruppe Boney M. endete das Programm, dem freilich noch zwei Zugaben folgten, "Can you feel the love tonight" aus dem König der Löwen und noch einmal, und das diesmal wirklich bis zum nächsten "Auf wiederseh`n bei Blasmusik". Die Musikerinnen und Musiker wurden mit großem Beifall vom sehr begeisterten Publikum verabschiedet.

Der Jubiläumssonntag des Musikvereins stand ganz im Zeichen der Blasmusik. So hatte es der Jubelverein angekündigt und so war es denn auch. Sechs Musikvereine gaben dem Jubilar die Ehre und  zeigten in der Erich-Fischer-Halle ihr Können und wurden stürmisch beklatscht. Begonnen hat der Musikverein Aixheim mit einem Frühschoppenkonzert. Zum Mittagessen unterhielt der Musikverein Zimmern unter der Burg die Gäste und ab 13 Uhr gaben die Musiker aus Deilingen-Delkhofen den Ton an. Abgelöst wurden die Heuberger Musiker vom Musikverein Nendingen, dem schließlich die Musikkameradschaft Hausen ob Verena folgte.
Den Festabschluß gestaltete der Musikverein Frittlingen. Bis in den Nachmittag hinein war der Vorsitzende des Musikvereins, Karl Jung, mit der Besucherzahl sehr zufrieden; ab 16 Uhr regierte aber König Fußball und dem mußte auch die Jubiläumsveranstaltung Tribut zollen. Dennoch wurde dieses Jubiläumswochenende ein voller Erfolg für den Aldinger Musikverein.
Der Musikverein möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen, die bei der Vorbereitung und bei der Durchführung dieses Jubiläums geholfen haben, recht herzlich bedanken.
Ganz besonders möchten wir uns auch bei den zahlreichen Besuchern beider Veranstaltungen bedanken.
 

Jahreskonzert am 10. Mai 1997

Können schafft Selbstbewußtsein

Aldinger Musikverein will am Wertungsspiel teilnehmen Musikvereinsvorsitzender Karl Jung konnte zum Jahreskonzert am Samstag in der Erich-Fischer-Halle in Aldingen über 300 Zuhörer begrüßen, die über zwei "Halbzeiten" Blasmusik vom Feinsten genießen konnten.
"Man kann den Musikverein und die ganze Gemeinde nur beglückwünschen, denn was wir heute abend gehört haben, ist einfach lobenswert". So die Beurteilung des stellvertretenden Kreisvorsitzenden des Musikkreises Tuttlingen, Fritz Buschle.

Buschle lobte vor allem die Vielzahl der Jungmusiker in der Jugendkapelle und deren Leistungen unter der Stabführung von Jürgen Händel. Gemeint war aber auch die große Harmonie des Musikvereins unter der Leitung von Leonhard Baumann, der, wie auch der Vorsitzende des Musikvereins erwähnte, daß der Verein sich in diesem Jahr einem Wertungsspiel stellen wolle. Gut kam bei den Zuhörern auch die Tatsache an, daß der Verein eine Blockflötengruppe der Grund- und Hauptschule unter der Leitung von Siegfried Schmidberger ins Programm einbaute. Ein beispielhaftes Stück Kooperation zwischen Schule und Musikverein. Die von Leonhard Baumann und Jürgen Händel zusammengestellten Vorträge entsprangen den unterschiedlichsten Stilrichtungen. Auch einige Solisten stellten ihr Können an diesem Abend unter Beweis. Und gleich das erste Stück war richtungsweisend. Mit dem "Lyrischen Prolog" möchte der Musikverein nach sechsjähriger Pause am 1. Juni beim Kreismusikfest in Winzeln am Wertungsspiel teilnehmen. Eröffnet wurde der Konzertreigen aber von der Jugendkapelle mit den Stücken "Promenade", "Goldene Jugend" und dem schottischen Volkslied "Amazing Grace", welches der Höhepunkt des Vortrags der Jungmusiker war. Ohne Zugabe durften sie die Bühne nicht verlassen. Durch das Programm führte die aktive Musikerin Christine Linsenmann, die vor allem Wissenswertes über die jeweiligen Komponisten weitergab. Die aktiven Musiker, die nach der Jugendkapelle auf die Bühne kamen, ließen ihrem lyrischen Prolog, der den Höhepunkt des ersten Konzertteils darstellte, "Indian Summer", "Jasmin" und den berühmten Marsch "Mein Tirolerland" folgen. Der zweite Konzertteil begann mit dem Stück "The Cream of Clapton" und forderte von den Musikern höchste Konzentration. Großen Beifall erntete das Stück "A Song for you" mit der Blockflötengruppe der Grund- und Hauptschule. Solisten waren Reini Adt, Stefanie Reimbolz, Lukas Czwielong, Stefanie Hauser und Jasmin Hirt. Das Stück wurde am Ende des Konzerts noch einmal als Zugabe gefordert und vorgetragen. Nicht weniger Beifall, vor allem von den jüngeren Zuhörern, bekam das Stück "Fascinating Drums" mit Christian Baumann als Soloschlagzeuger. Bei der Zugabe war es Uwe Bohmholt, der am Schlagzeug für Wirbel sorgte. Der "Earth-Song" von Michael Jackson bildete den Schluß des gelungenen Konzertabends. Nach den oben erwähnten Stücken als Zugaben durften die Aktiven die Bühne verlassen.
Mit einem Geschenk in Form eines Gutscheines, bedankte sich Karl Jung bei dem Dirigenten Leonhard Baumann für seine Bemühungen im Musikverein. Ein Geschenk wurde auch dem Leiter der Jugendkapelle überreicht. Er hatte die Sache prima gemeistert. Stellvertretend für alle Musikerfrauen überreichte der Vorsitzende an Frau Baumann einen Blumenstrauß. Einen  Blumenstrauß gab es ebenfalls für die Ansage von Christine Linsenmann.

Vor der Pause des Konzertes ehrte Fritz Buschle vier verdiente Musiker. Für 20jähriges aktives Spielen erhielten Nikolaus Kosilek und Nikolaus Müller die Ehrennadel in Silber des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg. Franz Pfilf und Franz Müller bekamen die Ehrennadel in Gold mit Urkunde des Blasmusikverbandes Baden-Württemberg für 30 Jahre. Alle vier Musiker sind zum Teil schon 10 Jahre beim Musikverein Aldingen und haben schon in Ihrer Heimat musiziert.
 
 

Aldinger Musikverein probt fleißig für das Jahreskonzert am 2. Mai 1998
Bericht des Schwarzwälder Boten am 16.04.98 (Verona Gerasch)

Aldingen. "Und nun das B bitte": Mit diesen Worten eröffnet Dirigent Leonhard Baumann die Orchesterprobe im Aldinger Bürgerhaus, läßt die Musiker den Gleichklang proben.

Das anschließende Auf und Ab der Tonleiter, die darauffolgende nochmalige Abstimmung der Instrumente aufeinander fordern nicht allein die Geduld der Akteure, sie sind Voraussetzung für den guten Ton des Orchesters. "Schließlich spielen wir miteinander und nicht gegeneinander", meint schmunzelnd Leonhard Baumann. Den Ton jedes Instruments, jeder Gruppe genau ausgemessen, korrigiert und schließlich für gut befunden, geht es nun konzentriert an die Probe, die das Jahreskonzert der Aldinger Musiker am Samstag, 2. Mai, in der Erich-Fischer-Halle vorbereiten soll. Willi Schneiders "Festliche Musik für Bläser" steht auf dem Programm und anschließend Lortsings "Holzschuhtanz". Exakten Takt, korrekten Einsatz und saubere Tonfolgen fordernd, mal den Takt energisch mitklopfend, mal den zarten Klang einer Tonfolge singend demonstrierend, mal sich die Haare raufend und dann wieder mit einem Scherz die Musiker ermunternd, fordert Leonhard Baumann von den Aldinger Musikern, konzentriert ihr Bestes zu geben. "Entweder, jeder ist mit vollem Einsatz und Disziplin bei jeder Probe, bei jedem öffentlichen Auftritt dabei oder die Mühen waren vergebens, denn der gewünschte Erfolg wird sich nicht einstellen", meint der Dirigent. "Und noch einmal die letzten zwölf Takte", fordert er die Musiker auf. Wieder und wieder werden einzelne Passagen geübt. Die Tonfolgen erklingen sauberer, Einsätze sicherer. Von den konzertanten Klängen des "Holzschuhtanzes" geht es nun zu den volksmusikalischen Rhythmen des "Kirschblütenfeste" von Scherbacher. Ein Musikstück nach dem anderen wird erarbeitet. Das Programm von klassischen bis zu modernen und volkstümlichen Stücken reichend soll dem in Alter und Anspruch gemischtem Konzertpublikum Rechnung tragen und für jeden Geschmack etwas bereithalten. Die Noten auf dem Papier für den Laien wohl ähnlich faszinierend wie chinesische Schriftzeichen oder eine kunstvolle Perlenstickerei, phantasievoll aneinandergereiht und doch in exakter Ordnung auf Linien gestellt und miteinander verbunden, womöglich für jedes Instrument ein anderes Bild vorschreibend, ergeben zum Leben erweckt ein harmonisches Klangbild, in dem die Instrumente scheinbar miteinander streiten, wetteifern und sich schließlich in Harmonie vereinen. Ebenso geheimnisvoll scheint, wie aus einem gebogenen, gezogenen und mit Löchern versehenen Blechrohr Töne in gewollter Folge geholt werden können, rätselhaft die Komandos des Dirigenten: "... ab 68 dann gut punktiert." Mühe und Konzentration jedes einzelnen Musikers sind in der Probe hör- und sichtbar, verborgen bleiben der Fleiß und die Übungsstunden daheim. Das Ergebnis dieser Bemühungen, der mögliche Lohn wird sich dann am zweiten Mai beim Konzert zeigen. Bis dahin jedoch sind noch einige Proben im Verein zu absolvieren, eine Vielzahl von Übungsstunden zu leisten.
 

Jahreskonzert 1998

Zugabe um Zugabe gefordert

Vollbesetzt war der Saal der Erich-Fischer Halle  am Samstagabend, als der Musikverein Aldingen  sein traditionelles Jahreskonzert am 2. Mai 1998 gab.

Die Jugendkapelle eröffnete zusammen mit der Jugendgruppe, unter der Leitung von Jürgen Händel, das Jahreskonzert mit dem Stück "Don`t Worry, be Happy" von Paul Jennings.  Es folgte die "Elli-Polka" von Bruno Seitz. Mit dem "Gefangenenchor" aus Nabucco von Karl-Heinz Bell, wollte sich die Jugendkapelle von den Konzertbesuchern verabschieden, doch nach so kräftigem Beifall mußten sie noch eine Zugabe spielen.

Mit reinen, kraftvollen Trompetenklängen eröffneten die Aktiven unter der Leitung von Leonhard Baumann ihren Part. Die "Festliche Musik für Bläser" in drei Sätzen von Willy Schneider, bot sakralen Klang und graziöse Passagen. Anja Kratt erzählte mehr über den Hintergrund: So ist Schneider kein unbekannter, 1953 übernahm er die Bläsergruppe an der Trossinger Musikhoch-
schule und wurde 1961 dort Professor. Albert Lortzing hat 1837 die Oper "Zar und Zimmermann" für das Leipziger Schauspielhaus komponiert. Der "Holzschuhtanz" aus dieser Oper spielten die Aldinger Musiker. Waren die ersten Schritte in Holzschuhen noch etwas vorsichtig und tastend, kamen die Musiker schnell in gute Form und zeigten Musizierfreude mit einem furiosen Finale. Es folgte dann "Die neue Staccato Polka" von Robert Allmend, die sehr sicher gemeistert wurde. Mit der Polka "Kirschblütenfest" von Martin Scherbacher, übrigens bei den Musikern kein unbekannter, er ist Dirigent des Musikverein Zimmern u.d. Burg, zeigten die Musiker, daß sie auch zünftige Blasmusik beherrschen.

Unterbrochen wurde das Konzert durch einen Programmpunkt besonderer Art: Leonhard Baumann, der Dirigent des Aldinger Musikvereins, wurde für seine Arbeit mit der Silbernen Dirigentenehrennadel der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände geehrt. Im Namen des Blasmusikkreises Tuttlingen, nahm der Stellvertretende Kreisdirigent Wilfried Grimm, die Auszeichnung vor. Er würdigte die Verdienste von Leonhard Baumann. Die Musiker bedankten sich bei ihrem Dirigenten mit schwungvoller Blasmusik, dirigiert diesmal von Karl Jung, dem Vereinsvorsitzenden. Fortgesetzt wurde das Konzert mit dem "Bozner Bergsteiger-
Marsch" von Sepp Tanzer, der voller Kraft und Schwung gespielt, den ersten Programmteil beschloß.
Voluminöse Trompetenklänge eröffneten nach der Pause die zweite Hälfte des Programms, es erklang "Acclamation" von John Higgins. Phantasievoll und verträumt, zugleich voller Schwung zum Tanze auffordernd, spielten die Aldinger Musiker in Höchstform. Sehr schöne Melodien von dem Weltbekannten Sänger Demis Roussos wurden in dem Stück "The Story of Demis Roussos" von Larry Foster, dem sehr aufmerksamen Publikum dargeboten. Andrew Lloyd Webbers Musical "Joseph and the Amacing" war der Höhepunkt des zweiten Konzertteils. Sehr eindrucksvoll wurde hier die Musik gespielt. Die Titelmusik aus Titanic, "My Heart Will Go On" von Richard Saucedo, wurde von den Musikanten ebenso gut gemeistert.
Mit dem Stück "Henry Mancini Portrait" von Manfred Schneider, verabschiedeten sich die Aldinger Musikerinnen und Musiker von den Konzertbesuchern. Nach lang andauerndem Beifall spielten die Musiker dann als Zugabe "I Will Follow Him". Doch die Konzertbesucher hatten noch nicht genug. Mit dem Marsch "Mein Heimatland" und nochmals "The Story of Demis Roussos" wurde dann der Schlußpunkt unter ein sehr gutes Jahreskonzert gesetzt.

Probenwochenende mit Hüttenaufenthalt 18. bis 20. September
Das diesjährige Probenwochenende mit Hüttenaufenthalt, fand am vergangenen Wochenende, auf der Tuttlinger Skihütte statt. Pünktlich zur Abfahrt wurde das Wetter schön. Unsere Jugendlichen, die sehr zahlreich erschienen waren, konnten es kaum mehr erwarten, daß wir endlich losfuhren. Mit mehreren Autos fuhren wir gegen 18.30 Uhr, in Richtung Tuttlinger Skihütte. Dort angekommen, wurden alsdann die Unterkünfte in Beschlag genommen.
Unsere beiden Küchenchefs, Peter und Heinz, warteten schon auf uns. Nach dem Abendessen hatte dann jeder Zeit für sich. Verschiedene Spiele wurden gespielt. Bis weit nach Mitternacht hielten es einige älteren aus.
Am Samstag morgen war dann nach dem Frühstück, daß einigen nicht so gut bekam, eine Musikprobe der Aktiven angesetzt, doch die konnte mangels Beteiligung nicht durchgeführt werden. Kurzerhand wurde eine Probe für die Jugendkapelle abgehalten. Nach dem Mittagessen wurde eine Registerprobe für Saxophon durchgeführt. Die anderen vergnügten sich beim Fußballspielen. Dann konnte endlich die erste Probe stattfinden. Sie war dann dafür mit fast 5 Stunden sehr ausgiebig. Am Samstag abend gab es dann noch einmal ein hervorragendes Essen.
Von unserer Sandra wurde anschließend eine Miniplaybackschow durchgeführt. 6 Gruppen beteiligten sich daran. Eine Jury mußte die einzelnen Vorträge mit Punkten bewerten. Den 1. Platz belegten zwei Gruppen. Christian Baumann, Uwe Bohmholt, Philipp Fries mit "Mr. Ed Jumps the Gun" und Peter Sapski, Markus Schlotter mit "J.B.O.". Auch der zweite Platz wurde zweimal vergeben. Manuel Bierer, Jan Tettmann mit "Die Toten Hosen" und Leonhard Baumann, Karl Jung mit "Straßenmusikanten vom Hannes und der Bürgermeister". Den 3. Platz belegten Uta-Maria Schmaland, Rebecca Rühlemann mit "Tic-Tac-Toe". Der 4. Platz ging an Franziska Jung, Christian Schlotter mit "D. J. Bobo". Alles in allem war dies eine gelungene Darbietung aller. Als Dankeschön bekamen die jüngeren Akteure ein kleines Geschenk und die älteren eine Rose. Der weitere Abend wurde dann mit Spielen, Fernseh mit Mr. Bean  usw. verbracht.
Am Sonntag morgen wurden die Musiker dann vom jüngste Teilnehmer Matthias, der auf dem Schlagzeug versuchte, ein Solo zu trommeln, geweckt. Nach dem Frühstück standen wiederum die Proben auf dem Programm. Auch die Jugendkapelle hatte nach dem Mittagessen ein Probe, bevor die Aktiven dann nochmals eine Abschlußprobe hatten. Fröhlich und zufrieden fuhren wir nach dem reinigen der Räume wieder nach Aldingen zurück. Alle beteiligten zogen ein sehr positives Fazit.
Dieses Probenwochenende diente der Aktiven Kapelle als Vorbereitung für das Kirchen-Konzert, daß wir gemeinsam mit dem katholischen Kirchenchor, am 8. November, in der katholischen Kirche veranstalten.

Kirchenkonzert 1998

Bewegende und festliche Klänge in der Marienkirche ! Getragen und voller Gefühl !
Musikverein und katholischer Kirchechor erstmals gemeinsam.

Festliche Klänge erfüllten die katholische Marienkirche in Aldingen, beim dritten Kirchenkonzert des Musikvereins Aldingen.
Musikverein, katholischer Kirchenchor, sowie Gastorganistin Hilde Benzing boten ein abwechslungsreiches Pro-gramm. Erstmals gestalteten der Musikverein und der katholische Kirchenchor ein gemeinsames Konzert.
Feierlich und sichtlich gerührt über die Vielzahl der Gäste, eröffnete Pfarrer Hans Brunner das Konzert. Leider gibt es nur wenige musikalische Höhepunkte im Kirchenjahr, beklagte Pfarrer Brunner. Deshalb bin ich besonders dank-bar für dieses Konzert. Seine verbindenden Worte zwischen den einzelnen Musikstücken wolle er nicht als Erläute-rung zu Werken und Komponisten verstehen, sondern als Vertiefung des musikalischen Eindrucks und als Hinter-grund zu den Inhalten der Musik.

Eröffnet wurde der Abend mit Henry Purcels "Trumpet Voluntary" unter dem souveränen Dirigat von Leonhard Baumann. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Orchester in den letzten vier Jahren mit seinen rund 30 Bläsern zu einem in sich abgerundeten Klangkörper.
Getragen und voller Gefühl brachte das Orchester nun die "Wieskirch Messe" von Herbert Langer zu Gehör. Es schloß sich der katholische Kirchenchor, unter der Leitung von Werner Klumpp, mit "Tröstet mein Volk" von Eduard Nössler und "Wer nur den lieben Gott läßt walten" von Johann Sebastian Bach an. Getragen und kraftvoll flossen danach die Töne von Willy Hautvasts "Interludium", ebenso einfühlsam vom Orchester gespielt wie das besinnliche "Bist du bei mir" Bachs.
An der Orgel begleitet von Hilde Benzing schloß sich der Chor an mit "Verleih uns Frieden gnädiglich" von Felix Mendelson-Bartholdy. Es folgte ein Solo der Organistin, die kraftvoll und energisch "Präludium und Fuge in C-Dur" von Bach zu Gehör brachte.
Vom Orchester dargeboten, folgten, Boedijns "Sinfonie Concertante" und als beeindruckendes Finale die "Sym-phony of Praise", einer Bearbeitung von Ted Huggens, dem bekanntesten holländischen Komponisten für Blasor-chester. In diesem Stück wurden die Kirchenlieder "Komm o komm du Geist des Lebens", "Näher mein Gott zu dir" sowie "Nun danket alle Gott", neu harmonisiert und mit rockigen Schlagzeugrhythmen unterlegt, dargeboten. Das begeisterte Publikum forderte mit seinem Applaus vom Orchester und Chor eine Zugabe. Erst danach durften alle Beteiligten zufrieden die Kirche verlassen.
Gemeinsam verbrachte man noch einige Gemütliche Stunden im katholischen Gemeindehaus, wo auch an das Leib-liche Wohl gedacht wurde. Alle verantwortlichen waren mit diesem wirklich gelungenen Konzert zufrieden und hoffen, daß dieses Konzert nicht der letzte gemeinsame Auftritt war.
 
 

Jahreshauptversammlung 1999

Liebe Mitglieder,

am 30. Januar 1999, fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Musikverein Aldingen in der Erich-Fischer Halle statt.
In seiner Begrüßung konnte der 1. Vorsitzende Karl Jung, neben den Aktiven, auch unsere Ehrenmitglieder, Herr Bürgermeister Lindner, sowie einige Eltern unserer Jungmusiker begrüßen.

Unser Passives Mitglied Valentin Bogert verstarb kurz vor dem Sommerurlaub, im Alter von 72 Jahren. Er war 32 Jahre passives Mitglied. Im Alter von 83 Jahren verstarb im November unser Ehrenmitglied Herr  Karl Deininger. Er war über 44 Jahre passives Mitglied bevor er 1994 zum Ehrenmitglied ernannt wurde.
Wir werden die Verstorbenen in Guter Erinnerung behalten.

Gleich zu Beginn seines Berichtes bedankte sich der Vorsitzende, bei all denen, die zum Vereinsleben des Musikvereins beigetragen haben.
Bei allen Vorstandsmitgliedern, für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr 1998.
Bei allen Aktiven und Jugendlichen, für ihre Bereitschaft, im Musikverein zu spielen.

Ein Dank galt auch der Gemeinde Aldingen für die wiederum sehr gute Unterstützung, die der Musikverein im Jahr 1998 erfahren durfte, denn ohne diese Zuschüße könnte die Jugendausbildung nicht in diesem Rahmen betrieben werden.
Bei allen Ehrenmitgliedern, Passiven Mitgliedern, Spendern und Sponsoren des Musikvereins, bedankte er sich ebenfalls für Ihre Unterstützung.

Ganz besonderen Dank galt unserem Dirigenten Herrn Leonhard Baumann für seine Tätigkeit beim Musikverein. Herr Baumann trägt mit seiner hervorragenden Probenarbeit dazu bei, das der Musikverein sich auch im vergangenen Jahr, musikalisch weiter entwickelt hat und mit der Unterstützung der Aktiven, in den kommenden Jahren noch weiter entwickeln wird.
Herr Baumann hatte es im vergangenen Jahr nicht leicht mit den Aktiven. Wir hoffen dennoch, das wir noch recht lange zusammenarbeiten können, denn es gibt im Musikverein Aldingen noch genügend Potential.

Allen Helferinnen und Helfern im Hintergrund wurde ebenfalls, für Ihre Unterstützung sehr herzlich gedankt.

Lang ist die Liste der Erfolge im vergangenen Vereinsjahr des Musikvereins, über die der Vorsitzende Karl Jung berichten konnte: Das Gemeinschaftskonzert mit dem Musikverein Tieringen, das Jahreskonzert mit dem gelungenen Auftritt der Jugendkapelle, das Kirchenkonzert, welches gemeinsam mit dem Kirchenchor in der vollbesetzten katholischen Kirche aufgeführt wurde, gehörten zu den Höhepunkten des Jahres. Hinzu kommen eine Vielzahl von Auftritten der Sulzbach Musikanten.
Ergänzt wurden diese musikalischen Aktivitäten durch gemeinsame Unternehmungen der Vereinsmitglieder, die das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Kameradschaft stärken sollten.

Sehr kritisch wurde im Musikverein die zuverlässige und regelmäßige Teilnahme an Proben und Auftritten beleuchtet. "Wir könnten im Laufe des Jahres fünf oder gar zehn Probentermine einsparen, wenn nicht so viele Wiederholungen innerhalb von Proben nötig wären, um denen, die beim letzten mal gefehlt haben, den Anschluß zu ermöglichen", machte Dirigent Leonhard Baumann deutlich. Hinzu komme, das zu Auftritten immer wieder Musiker fehlten, die eine hohe Qualität der musikalischen Aufführungen für die verbleibenden Musiker nahezu unmöglich mache. "So macht mir das Arbeiten einfach keinen Spaß", machte Baumann deutlich. Der Erfolg beim Publikum dürfe für diese Kritikpunkte nicht blind machen.

Breiten Raum in der Rechenschaftslegung nahm wiederum die Jugendarbeit ein. "Die Entwicklung kann im Jugendbereich - sowohl hinsichtlich der Ausbildung als auch innerhalb der Jugendkapelle - auch im vergangenen Jahr als erfolgreich eingeschätzt werden", so Karl Jung. Insgesamt seien 31 Schüler in der Ausbildung, fünf von ihnen spielten bereits bei den Aktiven mit. Nach Personalproblemen hatte man Jugendgruppe und Jugendkapelle zusammengelegt und durch einige erfahrene Aktive ergänzt. "Diese Aktion hat sich erfolgreich ausgewirkt", machte Jung deutlich. "Dennoch müssen wir künftig daran arbeiten, daß die Jugendausbildung zügiger vorangeht", fügte er kritisch hinzu. Die Anregung, einen größeren Teil der Ausbildung innerhalb des Vereins zu verlagern, gab Leonhard Baumann. Die gegenwärtige Ausbildungsstruktur auch in Hinsicht der Kosten neu zu überdenken, forderte auch Thomas Schwarz, der als Kassierer die finanzielle Situation des Vereins kritisch durchleuchtete.
Insgesamt machten die Berichte der Vereinsfunktionäre deutlich, daß neben dem Stolz auf Erfolge langjähriger Arbeit auch das Nachdenken über neue Wege eine wichtige Rolle im neuen Jahr spielen muß. Große Verantwortung liegt so auch bei den gewählten Vorstandsmitgliedern. Der langjährige zweite Vorsitzende Wolfgang Schwarz übernahm die Aufgaben des Kassierers, als stellvertretender Vereinsvorsitzender wurde Uwe Bohmholt gewählt. Die Ämter der Jugendleiter übernahmen Sandra Lummer und Philipp Fries. Als Veranstaltungsinitiator wird Christian Buck weiterarbeiten, als Beisitzer wurden Heinz Zimmermann und Nikolaus Kosilek gewählt. In seinem Amt bestätigt wurde Karl Jung, der das Amt des Vorsitzenden auch künftig ausüben wird.
Für 40 Jahre treue passive Mitgliedschaft wurde Werner Merkt mit einer Urkunde und einem Geschenkkorb ausgezeichnet. In Abwesenheit geehrt wurden Werner Herrmann (50 Jahre), Dr. Alois Limberger (30 Jahre), sowie Dr. Herbert Langer (20 Jahre) für ihre Unterstützung des Musikvereins als passive Mitglieder.

Als geselliger und unterhaltsamer Kameradschaftsabend klang die Veranstaltung, musikalisch umrahmt von den mitreißenden Klängen der Sulzbach Musikanten und einem gespielten Sketch aus.
 

Jahreskonzert 1999

Den griechischen Wein genossen
Erfolgreiches Jahreskonzert des Aldinger Musikvereins in der Erich-Fischer Halle

Mit griechischem Wein und Sahne marschierten sie in den Zauberwald und wollten einmal Hits von Glenn Miller und James Last dirigieren, so etwa könnte man das Programm des Jahreskonzertes des Aldinger Musikvereins zusammenfassen.

Den Auftakt zum Konzert am Samstagabend in der Erich-Fischer Halle gab die Jugendkapelle und verblüffte das Publikum in der vollbesetzten Halle mit den Qualitäten einer guten Tanzkapelle. Den jungen Leuten, die im Vergleich zum Vorjahr mit einem beachtlichen Qualitätssprung überzeugten, machte das Spielen von so bekannten Melodien wie "Beauty and the Beast", "Griechischer Wein", "Aber bitte mit Sahne" und "Without you", offenbar ebenso großen Spaß wie dem Publikum das Zuhören. Glücklich über die Publikumsresonanz sonnte sich Jugenddirigent Jürgen Händel wie ein stolzer Vater im Beifall für seine Schützlinge und murmelte nach der ersten Zugabe etwas verlegen: "Na gut, dann spielen wir eben noch eine".
Die "großen" Musiker waren wohl vom Spiel ihres Nachwuchses so beeindruckt, daß sie etwas länger brauchten, um ihre Instrumente aufeinander abzustimmen. Das Publikum indessen nutzte die unverhofften Pausenminuten für kleine Plaudereien und begrüßte das Orchester dann beim Einmarsch mit vorsorglich anspornendem, rhythmischen Klatschen. Begonnen wurde das Konzertprogramm des Erwachsenen-Orchesters mit Suppés Operettenmelodien unter dem Titel "Im Zauberwald", hochkonzentriert und doch mit hörbarer Leichtigkeit und Spielfreude. Für Verblüffung und gute Unterhaltung des Publikums sorgte die nun folgende Marschpolka "Ich möcht‘ mal dirigieren", zu der Dirigent Leonhard Baumann mit Hingabe sang. Beschwingt und fröhlich geleiteten die Musiker danach ihr Publikum mit dem "131er Marsch" in die Konzertpause. Fortgesetzt wurde das Programm mit Lotterers "Ungarische Fantasie Nr. 1" und Melodien in dem Stück "Portrait James Last", die dem Publikum lebhaften Beifall entlockten. Etwas "dünn" klang leider die allbekannte "Moonlight Serenade" Glenn Millers; die Saxophonisten, die ihren Part doch gut beherrschten, hätten durchaus selbstbewußter auftreten dürfen. Voller Elan klang danach die von Klaus Butterstein arrangierten "Jive Hits", und die Musiker nahmen das Publikum erneut gefangen, so daß noch zwei Zugaben abgefordert wurden. Zufrieden mit dem unterhaltsamen Programm das Publikum; erleichtert und durchaus glücklich die Musiker, ließen beide Seiten den Abend gemütlich ausklingen.
 

Doppelkonzert mit der Stadkapelle Bamberg 1999

Kapellen wurden regelrecht gefeiert
Musikverein Aldingen und Gäste aus Bamberg zusammen im Doppelkonzert

In einem überaus gut besuchten Gemeinschaftskonzert am Samstag in der Erich-Fischer Halle in Aldingen ließen der heimische Musikverein unter Leonhard Baumann und die Stadtkapelle Bamberg unter Gerd Weiß die musikalischen Funken sprühen.

Die Stadtkapelle Bamberg ist seit über 30 Jahren die erste Gastkapelle, die wieder mehrere Tage beim Musikverein verbringt. Leonhard Baumann, der Dirigent des Musikvereins, hatte den Kontakt zwischen den beiden Kapellen vermittelt. Am Freitag Abend waren die Gäste in Aldingen eingetroffen. Nach dem Empfang in der Erich-Fischer Halle, fuhren die Bamberger zum übernachten auf die Tuttlinger Skihütte. Doch so schnell wurde noch nicht geschlafen. Einige Musiker hielten es noch recht lange aus. Am Samstag Nachmittag hatten die Bamberger bereits auf der Insel Mainau im Schloßpark ein Standkonzert gespielt.
Dieses Doppelkonzert ist mit Sicherheit ein kultureller Höhepunkt in unserem Vereinsjahr, meinte der Vorsitzende des Musikvereins, Karl Jung. Im Grunde genommen war es eigentlich ein "Dreifachkonzert" , denn die "Comedy Brothers" , bekannt für ihre Interpretationen der Evergreens der "Comedian Harmonists" , sollten eigentlich nur die Pause auflockern zwischen Bamberg und Aldingen, doch das begeisterte Publikum verlangte, dass Sie dann den musikalischen Schlußpunkt setzten.

Die Stadtkapelle Bamberg eröffnete den Konzertabend mit Themen aus "Also srach Zarathustra" von Richard Strauss. Eine musikalische Herausforderung, die von einem Blasorchester alles abverlangt. Dann folgten "Fantasie aus der Oper Freischütz" , "Andre Rieu in Concert" , "Die Piccolopolka" mit dem Solisten Matthias Grieger und seiner Piccoloflöte, "Taxis-Marsch" , "My Fair Lady" und "Marsch der Stadtkapelle Feldkirch". Am Schluss gab es für die Gäste aus Oberfranken Standing ovations und die Forderung nach zwei Zugaben.
Die verbindende Worte zwischen den Musikstücken sprach die Vorsitzende der Bamberger Stadtkapelle, Lydia Meyer. Das nahm Sie dann nicht nur zum Anlass, an Dirigent Leonhard Baumann und den Vorsitzenden Karl Jung von der Heimmanschaft Erinnerungsgeschenke aus Bamberg zu verteilen, sondern die Aldinger auch offiziell nach Bamberg einzuladen. Künftig wird ein Schmuckteller mit dem berühmten Bamberger Dom, den Proberaum zieren

Der Musikverein Aldingen gestaltete den zweiten (dritten) Teil  des Abends und brauchte sich vor seinen Gästen nicht zu verstecken. Dirigent Leonhard Baumann hatte in seiner Programmgestaltung einen regionalen Akzent gesetzt, indem er zum Beispiel die "Ungarischen Fantasie Nr.1" des aus Tuttlingen stammenden Gustav Lotterer aufs Programm gesetzt hatte oder die "Kuschel-Polka" von Peter Schad, Gründer und Leiter der Oberschwäbischen Volksmusik. Musikalische Vielfältigkeit mussten die Musiker bei einem Medley bekannter Songs von "Udo Jürgens" beweisen.
Dass auch der Musikverein Aldingen gute Solisten aufzuweisen hat, bewies er mit der "Trompeten-Fiesta" von Rudi Seifert. Dass seine Hauptstärke aber in der traditionellen Blasmusik liegt, zeigte dann die schmissige Interpretation des "Deutschmeister-Regiments-Marschs". Und natürlich wurde auch der Musikverein nicht ohne Zugaben von der Bühne gelassen.

Die Stadtkapelle Bamberg gestaltete am Sonntag Vormittag den Frühschoppen beim Gemeindefest der katholischen Kirche. Nach dem Mittagessen wurden die Gäste dann von der Kirche und vom Aldinger Musikverein verabschiedet.
Dieser Besuch wurde von allen beiden Seiten als sehr erfolgreich eingestuft. Die bisher geknüpften Kontakte werden mit Sicherheit weiter vertieft werden. Es waren wunderbare Tage in Aldingen, hörte man von den Bambergern Musikerinnen und Musiker. Mit winkenden Taschentüchern wurde der Bus bei der Abfahrt begleitet.
 


Bedeutende Rolle in der Gemeinde

Musikverein Aldingen blickt zurück / Vier neue Ehrenmitglieder ernannt

Geradezu brechend voll war die Gaststätte Zur Hoffnung am Freitagabend als die Mitglieder des Aldinger Musikverein sich zur Jahreshauptversammlung trafen.

Der Vereinsvorsitzende Karl Jung legte Rechenschaft über die im Vorjahr geleistete Arbeit ab und gab Ausblicke auf die Vorhaben des neuen Jahres. Zu den Höhepunkten 1999 zählten das Jahreskonzert am
24. April, in der Erich-Fischer Halle, die  Gemeinschaftskonzerte am 16. Oktober mit der Stadtkapelle Bamberg in Aldingen und am 18. Dezember, mit dem Musikverein Lauffen, in Lauffen. Für den musikalischen Erfolg aller Konzerte dankte Jung vor allem dem Dirigenten Leonhard Baumann, welcher durch seine engagierte Probenarbeit und die ansprechende Auswahl der Musikstücke wesentlich zum Erfolg des Vereins beigetragen habe. Dank richtete Jung auch an die Sulzbach Musikanten, die durch zahlreiche zusätzliche Auftritte den Verein vertraten und unterstützten.

Anerkennung zollte der Vorsitzende auch der Jugendkapelle. Das bläserische Niveau hat sich zusehends verbessert. Besonderen Dank sprach er deshalb dem Leiter der Jugendkapelle, Jürgen Händel aus, sowie den aktiven Musikern, welche die jungen Leute stets unterstützt hätten.
Auch im vergangenen Jahr konnte der Musikverein seine Jugendarbeit vorantreiben. Fünf neue Schüler konnten hinzugewonnen werden. Von insgesamt 29 Schülern in Ausbildung nehmen derzeit 27 Unterricht an der Jugendmusikschule Trossingen und zwei nehmen privaten Unterricht, berichtete Karl Jung. In den verschiedenen Instrumentengruppen werden die Schüler von aktiven Musikern des Vereins zusätzlich betreut, was dazu beiträgt, die Jugendlichen schnell an die Jugendgruppe, Jugendkapelle und später an die Kapelle der Aktiven heranzuführen.

Bei aller Freude über die Mitgliederentwicklung machte Karl Jung jedoch deutlich, dass noch immer im Bereich der Bläser für die tiefen Instrumente Defizite im Sinne einer Idealbesetzung der Kapelle bestehen. Gesucht wird Verstärkung zum Beispiel für Posaune, Tuba, Waldhorn, Tenorhorn und Bariton.

Neben der weiteren Effektivierung der Jugendarbeit und der Mitgliedergewinnung zählen zu den musikalischen Vorhaben des Jahres 2000 das Jahreskonzert am 20. Mai, ein Standkonzert im Schlosshof auf der Insel Mainau am 18. Juni und die Teilnahme am Aldo-Fescht am 15.-16. Juli.

Vor allem Positives konnten auch Schriftführerin, Kassierer und Revisoren, sowie Dirigent und Jugendleiter berichten, bevor Bürgermeister Lindner die Vereinsmitglieder um Entlastung ihres Vorstandes bat. Der Musikverein repräsentiert die Gemeinde Aldingen auch nach außen, unterstützt die Gemeinde immer wieder bei de Umsetzung ihrer Anliegen, dankte Lindner den Musikern für ihr Engagement. So wird die Zusammenarbeit der Gemeinde mit den Vereinen als Geben und Nehmen deutlich, betonte er und verwies auf die bedeutende Rolle, welche die Vereine in der Jugendarbeit, der Erwachsenen- und Seniorenarbeit spielten. Wenn man dieses Engagement spürt, gibt man auch gern Unterstützung soweit es irgend möglich ist, machte der Schultes deutlich.

Die Wahlen wurden jeweils Einstimmig durchgeführt.
Gewählt wurden: 2. Vorsitzender Uwe Bohmholt, Schriftfürerin Margarethe Paul, Notenwart Jürgen Händel, Instrumentenwart Günther Peters, Musikkleiderwart Klaudia Kochems, 2. Beisitzer Egon Saupp und 4. Beisitzer Horst Rapp.

Die Jugendausbildung, sowie steigende Verbandsabgaben machen eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags erforderlich. Der Mitgliedsbeitrag wurde einstimmig von der Versammlung von 18,-- auf 24,-- DM pro Jahr beschlossen.

Für langjährige Treue und Unterstützung des Vereins wurden vom Vereinsvorstand geehrt: Heinz Zimmermann seit 50 Jahren Mitglied und davon über 20 Jahre aktiv, Egon Saupp, seit 45 Jahren Mitglied und ebenfalls über 20 Jahre aktiv, sowie Georg Scheffold für 30 Jahre Mitgliedschaft.
Für 45 Jahre passive Mitgliedschaft im Musikverein wurden Werner Keller, Manfred Hauser, Herbert Pfau und Hans Springer geehrt und gleichzeitig zu Ehrenmitgliedern ernannt.
 

Jahreskonzert 2000 Abschiedskonzert

Rote Rosen für Dirigent Leonhard Baumann (Holweg)
Das Jahreskonzert des Musikvereins Aldingen am Samstag in der überaus gut besuchten Erich-Fischer-Halle war gleichzeitig auch das Abschiedskonzert von Leonhard Baumann, der das Orchester nahezu sechs Jahre lang leitete. Ein Jahr länger, als er eigentlich vorgehabt hatte.

Und das Aldinger Publikum ließ sich den Dirigenten vom ersten Stück, dem "Choral" von Ted Huggens, bis zur letzten Zugabe spüren, dass man Leonhard Baumann eigentlich nur sehr ungern ziehen lässt. Vor allem nach seiner allerletzten Zugabe. Nachdem er vorher schon gezeigt hatte, dass er nicht nur Lieder komponieren und singen kann, bewies er hier, dass er auch exzellent Trompete spielen kann.

Rauschenden Beifall erntete der Vollblutmusiker für seine Darbietung, und in manchen Augen, sowohl bei den Musikern als auch beim Publikum blinkten auch Tränen des Abschieds. Immerhin war Baumann von seinem Orchester und seinem Publikum zu seinem Abschied nicht weniger gerührt. Vor allem darüber, dass jede Musikerin ihm zum Lebewohl eine rote Rose schenkte.

Lassen die Besucher des Jahreskonzertes diesen denkwürdigen Abend noch einmal gedanklich Revue passieren, müssen sie etwas tiefer schürfen, um sich zu vergegenwärtigen, dass die Jugendgruppe und Jugendkapelle sowie die "Aktiven" unter der geschickten Moderation von Uta Maria Schmaland und Sandra Lummer einen bemerkenswerten Hörgenuss abgeliefert hatten, den Vorsitzender Karl Jung nicht umsonst als einen "besonderen kulturellen Höhepunkt" bezeichnet hatte.

Nicht zu vergessen auch, dass Karl Schnell, Kreisvorsitzender des Musikkreises Tuttlingen, den Leiter der Jugendkapelle, Jürgen Händel, für 20-jährige Aktive Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrenmedaille auszeichnete.

Geschenke gab es für den scheidenden Dirigenten sowie für die Moderatorinnen. Dank nicht zuletzt auch an alle, die sich vor, auf und hinter der Bühne für dieses Jahreskonzert engagiert haben. Dank nicht zuletzt an das Publikum, das über die Gemeindegrenzen hinaus den Weg nach Aldingen gefunden haben.

Auf Wiederseh`n bei Blasmusik (v. Gerasch)

Aldinger Musikverein gelingt ein abwechslungsreiches Jahreskonzert

Was kann einem Orchester wohl Schöneres geschehen, als dass die Zuhörer auch nach der dritten Zugabe auf ihren Stühlen bleiben, in der Hoffnung, es käme doch noch etwas nach. Der Aldinger Musikverein konnte dies bei seinem Jahreskonzert am Samstagabend mit Freude erleben.

Den Auftakt zum Programm hatten - der Tradition entsprechend - die Jugendgruppe und Jugendkapelle gegeben. Sichtlich aufgeregt stellten die Zöglinge sich vor und bewiesen unter der Leitung von Jürgen Händel dem aufmerksamen Publikum, welche enormen Fortschritte sie in ihrer Ausbildung gemacht hatten. So spielte die Jugendgruppe mit der Jugendkapelle das von Sweeney arrangierte "We Will Rock You", die Jugendkapelle schloss mit Schneiders "Rock-Opening" an. Das allen bekannte Lied von der "Biene Maja" forderte dem Orchester eine ganze Menge ab. In dem ruhigen und getragenen Stück "God Help the Outcasts" von Higgins führten die Klarinetten und Querflöten. Die Schwierigkeit, in einem so ruhigen Stück den Takt zu halten und sauber einzusetzen, meisterten die jungen Leute sehr gut, wurden mit entsprechend reichlichem Beifall für ihren Auftritt belohnt und kamen ohne Zugabe nicht von der Bühne.

Mit dem verhaltenen und getragenen "Choral" von Huggens begannen die "Großen" ihr Konzert. Lebhafte und heitere Operetten-Fantasien aus dem "Zigeunerbaron" schlossen an. So leicht sich die Walzermelodien von Johann Strauß auch anhören mögen - zu spielen sind diese träumerischen und beschwingten Melodien offenbar wesentlich schwieriger, doch boten die Musiker eine furiose Steigerung im Verlaufe der Interpretation. Fortgesetzt wurde das Programm nach einem kleinen "Fehlstart" dann scheinbar mühelos mit bekannten Melodien aus "Jesus Christ Superstar". Bevor der "Bozener Bergsteiger-Marsch" erklang, nutzte Karl Schnell, der Kreisvorsitzender des Musikkreises Tuttlingen, die veranstaltung um den Leiter der Jugendkapelle, Jürgen Händel, für 20-jährige Aktive Mitgliedschaft mit der silbernen Ehrenmedaille zu ehren.

Nach der Pause folgten "ABBA-Hits for Bras" , die mit Pep und hörbarer Spielfreude erklangen. Bei "One Moment in Time" fehlte dann lediglich die Stimme von Widney Houston. Temperamentvolle musikalische Episoden füllten den Raum bei Walters "Hootenanny" und gaben den Registern der Posaunen, Klarinetten, Saxophone, Flöten, Trompeten und Hörner die Möglichkeit, musikalisch zu glänzen - bis schließlich bei den Klängen von "Down by the Riverside" das ganze Orchester stand und fast zu tanzen schien. Mit "Auf wiederseh`n bei Blasmusik" sollte das Programm eigentlich enden, doch ließ das Publikum die Musiker nicht ohne Zugaben nach Haus. So konnten die Konzertgäste ein von Leonhard Baumann komponiertes und von ihm gesungenes Lied hören, das dessen Lieblingsblume, "Der Rose", und natürlich der Liebe galt.

Mit roten Rosen wurde Baumann dann schließlich auch beschenkt - nach fast sechs Jahren Arbeit mit dem Aldinger Orchester verabschiedeten sich die Musiker von "ihrem Finki". Mit einem brillianten Trompetensolo blies er dann zum "Zapfenstreich". Da noch immer keiner der Gäste Anstalten machte, sich von seinem Platz zu erheben, blieb dem Dirigenten nichts anderes übrig, als der ans Publikum gewandte Ausspruch: "Feierabend!".
 

Dirigenten sind aussterbende Rasse
16.08.2000

Musikverein Aldingen sucht seit Mai vergebens/Das Problem kennen auch andere  

Aldingen. Es war kein leichter Abschied, als Leonard Baumann den Musikverein Aldingen (im Guten) verließ, aber noch schwerer ist es offensichtlich, einen Nachfolger für ihn zu finden. Bis jetzt ist die Suche nach einem neuen Dirigenten erfolglos verlaufen.

Bevor Leonard Baumann in Böttingen eine neue Herausforderung suchte und fand, hatte er sechs Jahre lang den Musikverein Aldingen dirigiert und  nach eigener Aussage viel Spaß dabei gehabt. Die Musiker würden exakt und fein musizieren; außerdem bescheinigte Leonard Baumann ein  weiches und einfühlsames Spiel. Das Einzige, das ihn störte: dass die Register nicht vollständig seien, zu wenig Musiker "mittleren" Alters im  Verein spielen würden.

Der Musikverein Aldingen hat laut Vorsitzendem Karl Jung in den vergangenen Jahren einen guten Aufschwung erlebt. Der Aufschwung soll natürlich  nicht mit einer Bauchlandung enden, deshalb wird auch so schnell wie möglich ein neuer musikalischer Leiter gesucht. Dieser sollte vorab wissen, dass er eine Mittelstufenkapelle mit derzeit 30 Musikern und eine 22-köpfige Jugendkapelle vor sich hat, der er die  richtigen Töne beibringen muss. 25 Jugendliche des Vereins befinden sich zudem in einer Ausbildung an der Jugendmusikschule Trossingen.

Der Aldinger Verein wähnte sich schon auf der sicheren Seite, bekam aber auch vom letzten Bewerber schließlich eine Absage. "Das war jemand,  der schon 16 Jahre lang Dirigent gewesen war und einfach nicht mehr wollte", so Karl Jung, der durch Mund-zu-Mund-Propaganda von dem
Kandidaten erfuhr. Es ist aber beileibe nicht so, dass sich der Musikverein erst um einen neuen Dirigenten bemüht, seit der letzte Ton unter dem Dirigentenstab von Leonard Baumann verklungen ist. Es ist vielmehr so, dass seit Mitte Mai Anzeigen in verschiedenen Medien geschalten werden und auch ein Hinweis auf der vereinseigenen  Homepage zu finden ist. Allerdings hat sich laut Karl Jung niemand, nicht auch nur ein einziger Mensch gemeldet.

"Ich verstehe das auch nicht", kommentiert er resigniert die Versuche, auch über die Musikhochschule, die Jugendmusikschule und Bundesakademie in Trossingen fündig zu werden. Auch hier: Fehlanzeige. "Bis zum Januar sollte sich schon eine Möglichkeit auftun", meint Karl Jung, der momentan im Wechsel mit Jürgen Händel die Dirigentenaufgabe übernimmt. Da ist es auch nur ein schwacher Trost, dass es anderen musizierenden Vereinen auch so geht: Wurmlingen sucht laut Karl Jung auch schon seit einem halben Jahr einen neuen Dirigenten.

Interessenten für die Dirigententätigkeit in Aldingen können sich bei Karl Jung (Hauptstraße 16, 78554 Aldingen, Telefon 07424/1698; E-Mail:  1.Vorsitzender@mvaldingen.de) oder bei Uwe Bohmholt (Saarstraße 33, 78554 Aldingen, Telefon 07424/84266; E-Mail:  2.Vorsitzender@mvaldingen.de) melden.

Von Susanne Roth (sb)


Franz Herre leitet den Musikverein

Der Musikverein Aldingen hat nach längerer vergeblicher Suche einen neuen Dirigenten. Franz Herre aus Trossingen leitet seit einer Woche den Musikverein.

Der Vorstand um den ersten Vorsitzenden Karl Jung hat den Hauptberuflichen Musiklehrer nach Aldingen geholt. Da er viele Bekannte hat und von  den vielen motivierten Jugendlichen begeistert war, nahm Herre das Angebot gerne an. Zuvor hat er bereits Kapellen in Dauchingen, Weigheim, Oberbaldingen und Trossingen geleitet.

Der gebürtige Singener Franz Herre studierte an der Musikschule Trossingen (Heute Konservatorium) und legte 1949 sein Staatsexamen als Musiklehrer ab. 1959 trat er dem Orchester der Firma Hohner bei. Von 1978 bis 1980 war Herre musikalischer Leiter der Trossinger Bläserbuben und 1985 begründete er den Hobby-Musik-Club Trossingen mit, dessen musikalischer Leiter er von Anfang an war.

Ab 1987 war er auch Vorsitzender des Clubs. Herre war und ist darüber hinaus auch als Komponist und Arrangeur für Harmonika Instrumente tätig. An die 300 Kompositionen stammen aus seiner Feder.

Was den Harmonika-Virtuosen, dessen Verdienste besonders im Bereich der Diatonischen Steirischen Handharmonika liegen, veranlaßt ein Blasorchester zu übernehmen, dies ist für Herre leicht zu erklären: Zum einen habe er früher immer schon auch mit Blasorchestern gearbeitet, zum anderen habe er mit Interesse die nahezu verzweifelte Suche des Aldinger Musikvereins nach einem neuen Dirigenten mitverfolgt. Außerdem kenne er seinen Vorgänger Leonhard Baumann sehr gut und schätze dessen musikalisches Wirken hoch ein. Die Aldinger Kapelle möchte Franz Herre, so betonte er bei seiner Vorstellung während der Probe des Musikvereins, weiter ausbauen, den Nachwuchs fördern und gute konzertante Blasmusik bieten. Herre selbst wird die Posaunenausbildung beim Musikverein übernehmen.

Für das Vereinsjubiläum vom 14. Bis 16. September 2001 hat er sich vorgenommen, mit allen Bläserinnen und Bläsern zusammen ein Ensemble zu bilden und gemeinsam zu musizieren. Jetzt freut sich Herre erst einmal auf den traditionellen Hüttenaufenthalt auf der Tuttlinger Skihütte, wo Zeit sein wird, die Orchestermitglieder besser kennen zulernen und in privater Atmosphäre auf die Musiker einzugehen.

Freuen konnte sich am vergangenen Dienstag auch der Vorsitzende Karl Jung: Wir sind Happy, dass wir wieder einen Dirigenten haben.

Von Andreas Haller (ah)


Mit Selbstvertrauen ins Jubiläumsjahr

Karl Jung nimmt beim Musikverein Aldingen Abschied als Vorsitzender

Mit neuem Vorsitzenden, einer kompletten Führungsmannschaft und Selbstvertrauen geht der Aldinger Musikverein in sein Jubiläumsjahr.

Nachdem mit Franz Herre im vergangenen Herbst ein neuer musikalischer Leiter gefunden wurde, wählten die Musiker Volkhard Fischer bei der Hauptversammlung im Jugendtreff Amigo zum neuen Vereinsvorsitzenden. Zuvor dankten die Versammlungsteilnehmer dem scheidenden Vereinschef Karl Jung mit Standing ovations und einem prächtigen Präsent für acht Jahre erfolgreicher und harmonischer Vereinsführung.

Im Zeitraffertempo erinnerte Karl Jung an die Arbeit und Aktivitäten im Vereinsleben des Jahres 2000. Als Höhepunkt bezeichnete er das Jahreskonzert am 20.Mai, das gleichzeitig der Abschied vom Dirigenten Leonhard Baumann nach über fünf Jahren Tätigkeit war. Die Jugendkapelle nutzte die Gelegenheit und stellte sich dem großen Publikum vor. Die Nachwuchsarbeit bezeichnete der scheidende Vorsitzende als erfolgreich, da die erforderliche Verstärkung der 31 Mitglieder starken aktiven Kapelle aus der Vereinsjugend kommt.
Die Sulzbach Musikanten sind eine echte Verstärkung des Vereins, hob Karl Jung hervor. Besonders beim Aldo-Fescht und zur Fasnet sorgen die Musiker unter der Leitung von Franz und Nikolaus Müller für gute Unterhaltung. Das gilt aber auch für die Ehemaligen-Kapelle unter der Führung von Wolfgang Schwarz, die besonders bei den Festen eine gute Unterstützung sind.

Der Probenbesuch dürfte dagegen noch besser werden, denn er liegt zur Zeit bei nur 80 Prozent. Als beispielhaft für den eifrigen Besuch wurden Uta-Maria Schmaland, Kathrin Rapp und Herbert Paul ausgezeichnet.
Im neuen Jahr feiert der Musikverein sein 125-jähriges Jubiläum. Vom 14. bis 16. September 2001 wollen die Musiker ein Freudenfest veranstalten. Tanz- und Unterhaltungsabend, Gottesdienst, Festumzug mit über 15 Kapellen und Nachmittagskonzert stehen auf dem Programm. Weitere Ereignisse im Jahresablauf sind der Tag der Laienmusik in Trossingen, ein Standkonzert auf der Insel Mainau und der Besuch des Kreismusikfestes in Aixheim. Schwerpunkte im Jahresprogramm ist auch das Kirchenkonzert zusammen mit dem Posaunenchor in der evangelischen Kirche im Mai und natürlich das Jubiläumskonzert am 15. September.

Mit viel Humorgewürzt war die Jahreschronik der Schriftführerin Margarethe Paul. So berichtete sie, dass die 57 Musikerinnen und Musiker nicht nur 26 Auftritte hatten, dazu noch vier Ständchen spielten, dafür 48 mal Proben mussten, darüber hinaus war auch noch Zeit, ein schönes Wochenende auf der Tuttlinger Skihütte zu verbringen. Der neue Dirigent Franz Herre sieht den Musikverein im Aufwind. Als gestandener Musiklehrer sieht er es als reizvolle Arbeit, die jungen Talente in die Kapelle zu integrieren. Er zeigte sich optimistisch, den Traditionsverein auch in den nächsten Jahren auf hohem musikalischen Niveau präsentieren zu können.

Bürgermeister Reinhard Lindner, der im Namen der Versammlungsteilnehmer die Entlastung für die Funktionäre aussprechen konnte, dankte für das große soziale Engagement des Musikvereins im Gemeindeleben. Vor allem imponierte ihm die musikalische Ausbildung der Jugend, die Kooperation mit der Trossinger Jugendmusikschule durchgeführt wird. Er sicherte dem Musikverein auch weiterhin die finanzielle Unterstützung der Gemeinde in der musikalischen Ausbildung zu. Lindner bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden, für die immer sehr gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Musikverein.

Problemlos gestalteten sich bei der Jahreshauptversammlung des Musikvereins die fälligen Neuwahlen. Volkhard Fischer übernahm die Vereinsführung für den scheidenden Karl Jung. Tradition verpflichtet, urteilte Bürgermeister Lindner zu dieser Wahl und erinnerte, dass der Vater des neuen Vorsitzenden, Erich Fischer, früher dieses Amt auch schon jahrelang inne hatte. Für Wolfgang Schwarz wurde Klaudia Kochems zur Kassiererin gewählt. Für Jürgen Händel wird Franz Müller Notenwart und Christian Buck bleibt Veranstaltungsinitiator. Wolfgang Schwarz ist neuer Mitgliederbetreuer und die Jugendarbeit bleibt in den bewährten Händen von Philipp Fries und Herbert Paul. Heinz Zimmermann und Nikolaus Kozilek sind weiterhin Beisitzer und Gabriele Schmaland ist neue Kleiderwartin.

(hw)01/2000
 


Festveranstaltungen zum 125. Jubiläum des Musikverein Aldingen vom 14. bis 16. September
Drei Tage lang wurde in der Erich Fischer-Halle gefeiert

Den Auftakt zum Festwochenende des Aldinger Musikvereins, der 125 Jahre seines Bestehens feierte, gab am Freitag abend ein Tanz- und Unterhaltungsabend mit den „Filder Spatzen“.

Mit viel Esprit und Musizierfreude brachten die Musiker aus Seitingen-Oberflacht gute Laune und Schwung in den Saal, animierten die Gäste zum Tanz, zum Schunkeln und Mitklatschen. Etwas traurig waren die Veranstalter allerdings darüber, dass, zieht man Organisatoren und Helfer ab, nur rund 150 Gäste zum Fest gekommen waren und diese Gelegenheit für einen unterhaltsamen und beschwingten Abend nutzten. Der guten Stimmung im Saal tat dies indessen keinen Abbruch, die standhaftesten der Gäste machten sich erst in den Morgenstunden auf den Weg nach Hause.

Der Samstag war ausgefüllt mit dem Festakt zum Vereinsjubiläum und dem abendlichen Jubiläumskonzert unter dem Motto „Musik liegt in der Luft“.

Festakt mit Ehrungen
Zum Festakt mit anschließendem kleinen Sektempfang hat der Musikverein Aldingen am Samstagnachmittag aus Anlass seines 125. Gründungsjubiläums eingeladen. Gekommen waren zahlreiche Gäste: Aldinger Bürger und Freunde des Vereins und Vereinsmitglieder, aber auch Landrat Volle, die Bundestagsabgeordneten Burgbacher, Kauder und Kirschner, sowie Landtagsabgeordneter Schumacher.

Nach der Begrüßung durch Volkhard Fischer, dem Vorsitzenden des Musikvereins, ergriff der Aldinger Bürgermeister Reinhard Lindner das Wort. Er würdigte die Jubiläumsfeierlichkeiten als Gelegenheit des Erinnerns und Gedenkens an all die Menschen, welche den Verein über den Zeitraum von 125 Jahren begleitet haben.

Hervorgehoben wurde durch Reinhard Lindner die Rolle des Musikvereins in der Gemeinde Aldingen. "Der Musikverein ist aus dem Leben der Gemeinde und aus der Aldinger Vereinsfamilie einfach nicht wegzudenken." Hohen Stellenwert, so der Schultes, habe außerdem die Jugendarbeit.

Volkard Fischer gibt Einblicke in  125 Jahre Geschichte. In einer kurzen Chronik erinnerte er an den Werdegang des Musikvereins. Gemeinsam mit der Jugendmusikschule Trossingen und mit Unterstützung der Gemeinde Aldingen werde viel Kraft und Geld in die Finanzierung der Ausbildung der jungen Leute investiert.

Diesen Worten folgend schloss sich Landrat Hans Volle an, der dem hohen musikalischen Niveau der Aldinger Musiker Respekt zollte. Nach den Grußworten der Aldinger Vereine und Kirchengemeinden gab Volkard Fischer Einblicke in 125 Jahre Geschichte, welche die wechselvolle Entwicklung des Vereins über mehrere Generationen bis heute deutlich machte.

Selbstverständlich wurde der Festakt vom Vereinsvorsitzenden Fischer und vom Vorsitzenden des Kreisverbandes Rottweil-Tuttlingen, Rudolf Staudenmaier, genutzt, um langjährige Mitglieder zu ehren: Zu Ehrenmitgliedern wurden Werner Merkt und Walter Rottler ernannt.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Heinz Müller und Walter Efinger geehrt, für 20 Jahre Mitgliedschaft Helmut Keil und Otto Schulz. Seit 55 Jahren unterstützt Werner Herrmann den Verein, seit 50 Jahren Walter Haller und Egon Hermann.

Als aktive Musiker wurden für 50-jährige Mitgliedschaft Walter Haller und Günther Peters geehrt, für zehnjährige Mitgliedschaft Volkhard Fischer und Margarete Paul. Das Kreisverbandsehrenzeichen in Silber erhielten Jürgen Händel, Karl Jung, Horst Tibursky, Heinz Zimmermann und Egon Saupp, die  Kreisverbandsehrenmedaille in Silber wurde an Wolfgang Schwarz verliehen und das Kreisverbandsehrenmedaille in Gold erhielt Günther Peters.

Stimmungsvolles Jubiläumskonzert begeistert Publikum
Das Jubiläumskonzert wurde traditionell von den Jugendlichen des Verein unter der Leitung von Jürgen Händel eröffnet.
Mit den Stücken „A Song For You“, „Can Can“, „King of the Road“ und „True Love“ spielten sie sich in die Herzen der Zuhörer. Der Konzertreigen wurde von der Ehemaligen Kapelle unter der Leitung von Wolfgang Schwarz fortgesetzt. Mit dem Marsch „Militarry Escort“, der Polka „In der Urschenke“ und dem „Schwarzwälder Liedermarsch“ zeigte sie, daß man noch sehr gut in Form ist. Die Forderung des Publikums nach dieser musikalischen Leistung erbrachte als Zugabe den „Schornstein Feger aus Eger“.
 
Die zweite Hälfte des Abends wurde von der Aktiven Kapelle des Musikvereins unter der bewährten Leitung von Leonhard Baumann gestaltet, der als Dirigent kurzfristig einsprang und mit verhältnismäßig wenig Proben das Orchester zu guter Spielform gebracht hatte. Mit der Ouvertüre „Musikfestsonntag“ von Georg Stich gelang ein stimmungsvoller Auftakt mit der musikalischen Erzählung eines Festsonntags vom Gottesdienst und dem Frühschoppen über den Festumzug bis zum Volksfest. Mit Bravour folgte die konzertante „Sinfonia Italiano“ von Willy Hautvast. Schwungvoll und mit Hörbarer Spielfreude folgten die Polka „Böhmischer Traum“ und der Marsch „Sons of the Brave“ von Siegfried Rundel, sowie das Medley „Oldies Spectacular“ von Klaus Butterstein, dieses Stück ist ein Geschenk vom Musikverlag Martin Scherbacher.
 
Den Abschluß bildete die „Festliche Serenade“ von Hans Hartwig. Philpp Fries und Uwe Bohmholt glänzten mit ihren Solis.
Da die Gäste die Musiker ohne Zugabe nicht von der Bühne ließen, erklang der bekannte Elvis-Song „Falling in Love with You“, bei dem der Dirigent Baumann auch sein Können als brillanter Trompeter unter Beweis stellen konnte. Gleichzeitig verabschiedete er sich vom Musikverein Aldingen. Gemeinsam mit den Ehemaligen, also in großer Besetzung, fand der Konzertabend mit einem schwungvollen Marsch seinen Abschluss. Wieder einmal konnten die Aldinger Musiker ihr Publikum mit guter Blasmusik erfreuen und das Niveau ihrer musikalischen Leistung unter beweis stellen.

Der Festumzug fiel  am Sonntag buchstäblich ins Wasser
Prall angefüllt mit Musik war auch der Sonntag. Den Auftakt gab ein ökumenischer Gottesdienst in der Erich Fischer-Halle, zu dem zahlreiche Aldinger erschienen waren. Nach kurzer Pause schloss sich ein Zünftiger Frühschoppen an. Musikalischen Schwung brachte die Patenkapelle der Aldinger, der Musikverein Tieringen, der mit viel Freude sein Können und das hohe Niveau seiner musikalischen Darbietungen unter Beweis stellte. Dirigent Michael Bach, der ja von 1987 bis 1990 Aktiv  im Musikverein Aldingen spielte und von 1990 bis 1993 Dirigent der Aldinger war, hat es geschafft, innerhalb kurzer Zeit den Musikverein Tieringen zu diesem Niveau zu führen.
 
Geplant war für den Sonntagnachmittag ein Festumzug durch Aldingen, an dem elf Musikvereine und die Feuerwehr teilnehmen sollten. Und hatten sich auch alle zum Marsch aufgestellt, so wurde wegen erneut niedergehender Schauer, die sich bis zum sinntflutartigen Regen steigerten, der Umzug abgesagt.
 
Verwöhnt wurde das Publikum in der Erich Fischer-Halle durch Blasmusik der allerfeinsten Art. Nach dem Auftakt durch den gastgebenden Aldinger Musikverein spielten auf der Bühne, der Musikverein Aixheim, Musikverein Heimatklang Hütten, Musikverein Frittlingen, Musikverein Böttingen, Musikverein Dürbheim, die Musikkameradschaft Hausen o.V. und die Trossinger Bläserbuben. Sie alle sorgten bis über den späten Nachmittag hinaus für tolle Stimmung und Festlaune.

Unseren Dank für dieses schöne und trotz des Regenwetters sehr erfolgreiche Jubiläumsfest gilt nicht nur all unseren Gästen und Freunden des Musikvereins Aldingen, machte Vorsitzender Fischer deutlich, sondern auch den Aldingern Vereinen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unseres Festwochenendes tatkräftig unterstützt haben. Es waren dies: Am Freitag die Narrenfreunde, am Samstag der Aquarienverein Ludwigia, am Sonntag das Deutsche Rote Kreuz, die Spielvereinigung, die Donauschwaben und die Freiwillige Feuerwehr Aldingen.

Auch bei all den Spendern für die Festschrift möchten wir uns recht herzlich bedanken. Festschriften können weiterhin bei der Bäckerei Rottler, Schreibwaren Schnitzer, Metzgerei Burkhard sowie bei allen Musikerinnen und Musikern zu einem Preis von 5,-- DM gekauft werden.
 

Von einem Jubiläumsjahr in das nächste
(Verona Gerasch)
Nach dem arbeitsintensiven 125. Vereinsjubiläum im vergangenen Jahr startet der Musikverein Aldingen mit neuen Zielen im Jubiläumsjahr der Gemeinde.
 
Auf eine Vielzahl von Erfolgen und Unternehmungen konnte Vereinsvorsitzender Volkert Fischer während der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Aldingen zurück schauen. Das 125. Jubiläum des Bestehens des Vereins war unzweifelhaft der Höhepunkt des Vereinsjahres. Die Jubiläumsveranstaltungen im September demonstrierten eindrucksvoll nicht nur das Leistungsvermögen und die Kameradschaft der Aldinger Musiker, sondern machte auch die Wertschätzung deutlich, welche die Vereinsmitglieder sich durch ihr Engagement unter anderem in der Gemeinde Aldingen erworben haben. Sei es das gemeinsame Kirchenkonzert mit dem Posaunenchor im Mai in der Evangelischen Kirche oder die musikalische Umrahmung von Veranstaltungen der Gemeinde und Aldinger Vereine – der Aldinger Musikverein stellt eine unverzichtbare Größe in der Aldinger Vereinsfamilie dar. So sei es denn auch kein Zufall, so Bürgermeister Reinhard Lindner in seinem Grußwort, dass der Musikverein mit seinem Blasmusikbeitrag in der Silvesternacht das alte Jahr ausklingen ließ und das Jubiläumsjahr der Gemeinde einstimmen konnte. „Allerdings muss ich im Nachhinein zugeben, dass die Temperaturen jener Nacht für Blasmusik im Freien denkbar ungeeignet waren“, so der Bürgermeister schmunzelnd. Das auf Gegenseitigkeit beruhende Geben und Nehmen zwischen Gemeinde und Vereinen hob der  Aldinger Schultes besonders hervor. Deshalb sei es für die Gemeinde Aldingen sehr wichtig, das Engagement auch des Musikvereins auf ihre Weise zu unterstützen. Als Beispiel nannte Lindner die Jugendarbeit: Zigtausende Mark finanzieller Unterstützung jährlich für die musikalische Ausbildung von Jungen und Mädchen an der Jugendmusikschule Trossingen investiere die Gemeinde sehr gern in die Musikvereine Aldingen und Aixheim.
 
Zählte man für das zurückliegende Vereinsjahr der Aldinger Musiker jedoch allein die Erfolge auf, so ergäbe sich ein verzerrtes Bild. So hatten die Aldinger eine Zeit mit teils heftigen Turbulenzen zu meistern. Wesentlich war in dieser Hinsicht der Wechsel des Dirigenten. Hatte auch der langjährige Dirigent der Kapelle, Leonhard Baumann, gern gelegentlich ausgeholfen, so war es doch Ziel der Aldinger, einen neuen Dirigenten dauerhaft zu verpflichten. Mit Johannes Baumann aus Trossingen gelang dies schließlich. Freilich wünscht auch er sich, so wie sein Vorgänger, die erhebliche zahlenmäßige Verstärkung der aktiven Kapelle: „Erst ab einer Zahl von über 40 Musikern können wir uns beruhigter zurücklehnen“, so sein Kommentar.
 
Der Verstärkung der Blasmusikkapelle wird somit auch im neuen Jahr erhöhte Aufmerksamkeit gelten. Mehr Aktivitäten und Unternehmungen auf musikalischem wie kameradschaftlichen Gebiet sind auch für den Nachwuchsbereich geplant.
Mit dem traditionellen Jahreskonzert des Musikvereins am 11. Mai oder der Teilnahme am Festwochenende der Gemeinde zur 1200-Jahrfeier dürfen sich die Aldinger wieder auf einige schöne musikalische Ereignisse freuen. Für den Verein wird auch die Teilnahme an den Feierlichkeiten zu „ 50 Jahre Baden-Württemberg“ im Juni in Stuttgart ein Höhepunkt des Vereinsjahres 2002 werden.
 
Veränderungen gab es während der Jahreshauptversammlung mit Umstrukturierungen im Vorstand. Der bisherige zweite Vorsitzende Uwe Bomholt musste sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen. Der langjährige und erfahrene Musiker Günther Peters übernahm diese Aufgabe. Zugleich bleibt er jedoch bewährtermaßen Instrumentenwart des Vereins. Gabriele Schmaland, bislang Musikkleiderwart, übernimmt die Aufgaben der Schriftführerin. Musikkleiderwart wird Johanna Sander. Notenwart blieb Franz Müller und die beiden Beisitzer Egon Saupp und Horst Rapp, wurden ebenfalls in ihren Ämtern bestätigt.

 

Herbstkonzert des Musikverein Aldingen

Der Musikverein Aldingen veranstaltete am 30. Oktober 2004 sein diesjähriges Herbstkonzert in der neu renovierten Erich Fischer-Halle.

Den ca. 300 Besuchern, Musikfreunden und Fans boten die Musiker ein buntes Programm durch verschiedene Musikrichtungen. Der Konzertabend wurde von den Nachwuchsmusikern unter der Leitung von Gabriele Schmaland und Ulrike Reger mit dem Stück „Coconut Song“ eröffnet. Die 50 Jungmusiker aus Aldingen und Frittlingen spielten in diesem Jahr zum ersten Mal zusammen und begeisterten das Publikum mit ihren Liedern über fremde Länder und Kulturen. So auch mit der Ouvertüre „Land of The Pharaos“, bei dem die Zuhörer ins alte Ägypten zurückversetzt wurden. Im Anschluß folgte „Sun Calypso“ - ein beschwingter Karibischer Tanz. Nach einer Zugabe verließen die Jungmusiker die Bühne.

Die Aktiven Musiker unter der Leitung von Leonhard Baumann spielten im Anschluß das Erfolgsstück „Musica Gloriosa“ von Alfred Bösendorfer. Auch mit der „Sinfonia Italiano“ von Willy Hautvast konnten die Aldinger Musiker überzeugen. „The Castle of Bray“ - ein Stück das aus vier Sätzen besteht folgte danach.

Darauf bekam Philipp Fries, der für seine zehnjährige aktive Tätigkeit im Verein geehrt wurde ein dickes Lob. Der Vorsitzende Volkhard Fischer lobte den Trompeter als exzellenten und fast besten Musiker im Verein, ohne den die Anderen oft spielunfähig gewesen wären. Mit dem Marsch „San Angelo“ verabschiedeten sich die Musiker in die Pause, in der für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt wurde.

Nach der Pause erklang die Polka „Klarinettenperlen“, bei der die Solisten Franz Pfilf, Gaby Bohmholt und Klaudia Kochems ihr Können unter Beweis stellten. Bei dem Medley „Evergreen Sterne“ waren die Saxofone gefragt. Der Schluss war Elvis gewidmet mit fünf bekannten Titeln in dem Stück „A Tribute To Elvis“. Erst nachdem die Musiker zwei Zugaben gespielt hatten, durften sie die Bühne verlassen.
 
 

Aldinger und Aixheimer Musiker ergänzen sich prima

Mit einer abwechslungsreichen musikalische Weltreise haben die Musikvereine aus Aldingen und Aixheim am Samstag in der Erich Fischer-Halle ein zahlreiches Publikum unterhalten.
Im Rahmen des Abends wurde Leonhard Baumann für sein 25-jähriges Dingentenjubiläum geehrt.

In diesem Jahr wird der Musikverein Aldingen 130 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat er zu seinem Jahreskonzert den Musikverein Aixheim als Gastensemble eingeladen. Volkhard Fischer, Vorsitzender der Aldinger, hat lange in den Schriftführerbüchern blättern müssen, bis er das Datum gefunden hat, an dem die beiden Musikvereine das letzte Mal miteinander konzertiert haben: Das war am 5. und 11. April 1959! Vielleicht trägt das Konzert dazu bei, dass die beiden Ensembles in Zukunft öfter miteinander auftreten, denn die beiden ergänzen sich ideal.

Zunächst einmal hatte aber die Jugendkapelle Aldingen unter der Leitung von Leonhard Baumann ihren großen Auftritt. Jede Weltreise muss irgendwo beginnen. Diese begann mit einem britischen Block mit den Beatles und James Bond. Im Anschluss wurden die fleißigsten jungen Probenbesucher ausgezeichnet.

Weiter ging die musikalische Reise, wobei jetzt der Musikverein Aixheim unter dem Dirigat von Dr. Walter Fritz die Reiseleitung übernahm. Ein echter Kracher im Tangorhythmus eröffnete eine Reihe von Charakterstücken, die mit komplexen Arrangements und Rhythmen den Klangreichtum des hervorragenden Orchesters immer wieder neu zur Geltung brachten.

Seit 1962 spielt Leonhard Baumann Musik, seit 25 Jahren ist er auch Dirigent. Der stellvertretende Kreis-Dirigent des Musikkreises Tuttlingen, Hubert Hipp, zeichnete ihn an diesem Abend mit der Goldenen Dirigentennadel mit der Zahl 25 aus. Baumann ist aber auch, so Volkhard Fischer, mit den „Aufs und Abs" des Musikvereins Aldingen verbunden, denn immer wenn er das Orchester dirigiere, gehe es aufwärts. Seit 2005 ist er wieder dessen musikalischer Leiter.

Für das Konzert am Samstag hat Baumann vor allem sinfonische und balladeske  Stücke ausgesucht, in denen der homogene Gesamtklang des Musikvereins gut zur Geltung kam. In der ,,African Symphony" erzeugten Schlagwerk und tiefe Bläser eine eindringliche Atmosphäre, die verstärkt wurde durch Fotos, die Flügelhorn-Spieler Karl Jung in Kenia gemacht hat. Gesangssolistin Marion Scheu-Wopowa konnte mit einer leidenschaftlich vorgetragenen Version des Hits „I Will Always Love You" das Publikum begeistern. Und als Zugabe hatte man ein besonderes ,,Schmankerl" parat gehalten: Drei Can-Can Tänzerinnen schwangen zu Offenbachs „Höllischem Galopp" Röcke und Beine.
 

2007

Rock'n' Roll, Filmmusik und Klassiker bilden den Rahmen für die Ehrungen

Polka und Rock'n' Roll, Spanien und die Karibik - mit dieser unterhaltsamen Mischung hat der Musikverein Aldingen am Samstag 03. November die grauen Herbsttage aufgehellt. Leider war der Besucherandrang nicht sehr groß. Im Rahmen seines Jahrekonzerts in der Erich-Fischer-Halle ehrte der Verein außerdem langjährige Mitglieder.
"The Olympic Spirit" hieß das Eröffnungsstück. Die Bühne war herbstlich dekoriert. Bunt wie Herbstlaub war auch das Programm, das Leonhard Baumann und seine Musiker zusammengestellt hatten. Nach der Olympiafanfare ertönte "Alcazar", in dem der Komponist Kees Vlak alle musikalischen Mittel (oder Klischees), die man mit Spanien verbindet, mobilisiert.- Rhythmisch scharf lies Leonhard Baumann dann die Filmmusik zum "Fluch der Karibik" erklingen.  

Noch etwas nervös bei seinem ersten großen öffentlichen Auftritt als Vorsitzender des Musikvereins Aldingen hätte Klaus "Foschi" Foschiani nach den Ehrungen beinahe vergessen, dass sich das Orchester bei den Geehrten noch musikalisch bedanken wollte. Es wäre schade gewesen, wäre das letzte Stück des ersten Teils vergessen worden. Das Orchester war beim dem schmissigen Marsch "Freundschaftsklänge" ganz in seinem Element. Weitere Höhepunkte sollten im zweiten Teil folgen: Die 17-jährige Ramona Jung begeisterte als Schlagzeugsolistin in "Fascinating Drums". Gleich darauf die nächste gefeierte Solistin: Marion Scheu-Woppova sang ABBA’s "Thank You for the Music" und erhielt dafür viel Applaus.

Auch in "Rock "n' Roll Forever", das an die legendäre Musikrichtung der 50er Jahre erinnerte, gefielen einige Solisten, nämlich Günter Peters am Bass, Uwe Bohmholt am Schlagzeug und vor allem Trompeter Philipp Fries. Als Kontrastprogramm ertönten zwei böhmische Polkas, die durch Bartion und Holzbläser ihren typischen warmen Klang erhielten. Auch Glenn Miller arbeitete mit unverwechselbaren Klangfarben, als er seine Sax-Sektion von den Klarinetten anführen lies. Der Klassiker "Moonlight Serenade" ist ein Beispiel für den "Glenn-Miller-Sound" und schloss das Programm ab. 

"Eine Zugabe haben wir noch", versprach Baumann. In "Marsch-Konfetti" kam so ziemlich jeder bekannte Marsch von "Radetzky" bis zu den "lustigen Holzhackerbu'em" vor.

Den Rahmen des Konzerts nutzte der Verein, um sich bei langjährigen Mitgliedern zu bedanken. In Vertretung des Kreisvorsitzenden überbrachte Kreisdirigent Kletus Cologna Ehrennadeln des Blasmusikverbands Baden-Württemberg. Die Ehrennadel in Bronze für zehnjährige aktive Mitgliedschaft ging an Gabi Bohmholt; mit der Ehrennadel in Silber für 20 Jahre Aktivität wurde Volkhard Fischer geehrt. Nikolaus Müller und Nikolaus Kozilek erhielten für aktive 30 Jahre die Goldnadel. Eine Goldnadel mit Diamant und Ehrenbrief für 40 Jahre aktives Musizieren wurde Franz Müller überreicht. Nicht da sein konnte Franz Pfilf, der ebenfalls die Goldene Ehrennadel mit Diamant für 40 Jahre erhält. Als passives Mitglied wurde Walter Rottler für 40-jährige fördernde Mitgliedschaft ebenfalls mit der Gold-Ehrennadel ausgezeichnet.

2008

Programm reicht von den Beach Boys bis zur "Body-Percussion"

Großen Beifall haben die Musiker der Musikvereine Aldingen und Tieringen für ihr Frühjahrskonzert am vorletzten Samstag in der nicht ganz voll besetzten Erich-Fischer-Halle erhalten. 

Höhepunkt war der von Michael Bach, Leiter des MV Tieringen, dirigierte und von allen Musikern - 34 aus Tieringen und 25 aus Aldingen - gemeinsam gespielte Marsch "San Angelo". Bilder von gigantischer Naturgewalten begleiteten die Eröffnung des Konzertabends von den Gästen aus Tieringen mit "Also sprach Zarathustra" von Richard Strauß. Als Entertainer erwies sich der Tieringer Schlagzeuger Volker Eppler, der flugs mit zwei brennenden Kerzen aus dem Aldinger Dirigenten Leonhard Baumann einen stolzen Piraten machte - oder machte er Baumann zum "Armleuchter"? Die musikalisch emotional zum Ausdruck gebrachte Tragödie "Fluch der Karibik" begleiteten Filmausschnitte von Piraterie und Meuterei auf hoher See. Udo Jürgens live in Aldingen - wer hätte das gedacht? Als lebendes Beispiel für den Jürgens-Part holte Volker Eppler das Ehepaar Günther und Brigitte Peters auf die Bühne, denn "mit 17 hatten sie noch Träume", aber "mit 66 Jahren fängt ihr Leben erst an". Dass in ihrer Beziehung immer noch Spannung herrscht, zeigte das von beiden gespannte Seil.

Auch handwerklich zeigte Eppler ein glückliches Händchen und begleitete seine Musiker aus Tieringen bei der "Amboss-Polka" mit zwei Hämmerchen auf einem echten Amboss, um anschließend mit einem jungen Kollegen beim Ländler-Potpourri als Holzhackerbua mit Säge und Axt die Späne fliegen zu lassen. Auch wenn sich Dirigent Michael Bach zwischen den Palmen vorkam "wie ein Affe" - den "Sound of Summer" brachte das Orchester mit Hits der Beach Boys in die Erich-Fischer-Halle. Zwei Beach Boys mit Bananenröckchen, Wasserpistole und Surfbrett verzauberten mit Karibik-Flair und "Surfin USA". Mit dem "Graf-Zeppelin-Marsch" verabschiedeten sich die Gäste. 

Klassisch begannen die Gastgeber aus Aldingen: Schwermut und Eleganz der Ouvertüre zu "Feodora" von Peter Tschaikowski wirkten aufs Publikum. Volkhard Fischer führte mit umfangreichen Informationen durch den Programmteil der Aldinger. Mit dem "Concerto d'Amore" des meistgespielten Blasmusikkomponisten der Gegenwart, Jacob de Haan, reflektierte der MV Aldingen mit der Ouvertüre den Barock, spielte sich sehr energievoll in den Pop und leitete swingend über in den Jazzteil des Stücks. Nicht Whitney Houston war es, die nach Aldingen gekommen war - die kraftvolle Stimme gehörte Marion Scheu-Woppowa, die mit Begleitung des MV Aldingen, Philipp Fries am E-Bass und dem Saxophon-Solo von Franz Deinhammer, riesigen Applaus erntete mit "I will always love you".

Einen großen musikalischen Sprung machte der MV Aldingen unter Leitung von Leonhard Baumann mit "Preveronka", besser bekannt als "Löttchen-Polka". Dann ging"s auf zum Volksmusikfest - "Hootenanny". Hier hatten die einzelnen Register Gelegenheit, sich vorzustellen: Die Klarinetten gackerten, Hörner und Posaunen frohlockten und die ganze Kapelle traf sich bei "Down on the riverside". Eine weitere Herausforderung an sein Orchester stellte Dirigent Baumann mit der "Body-Percussion", Musizieren mit dem Körper als Instrument. Begleitet von Xylophon und Schlagzeug endete das rhythmische Klatschen und Stampfen in einem lauten "Kalinka - Hoi". Viel Beifall gab es für die Zugabe "Die Glocken von Rom", gesungen von der einzigartigen Stimme von Marion Scheu-Woppowa. 

Im Rahmen des Konzertes ehrte der Vorsitzende Klaus Foschiani zwei Musikerinnen für 10 Jahre aktives Musizieren. Er überraschte Ramona Jung mit der Verleihung der Ehrennadel in Bronze. Seit 10 Jahren ist die vor wenigen Tagen 18 Jahre alt gewordene Ramona Jung begeisternde Schlagzeugerin beim Musikverein Aldingen. Querflötistin Brigitte Oehm, die leider am Konzert nicht da sein konnte, wird zu einem späteren Zeitpunkt ausgezeichnet. Zu ihren Ehren spielten Ihre Musikkameraden den Bozner Bergsteiger Marsch. 

Am kommenden Samstag, 31.05.2008 wird dieses Konzert um 19:30 Uhr in Tieringen wiederholt. Die Aktiven mit Anhang treffen sich um 16:15 Uhr am Bürgerhaus. Der Bus fährt pünktlich um 16:30 Uhr ab, da wir uns ab 17:30 Uhr auf der Bühne in Tieringen einspielen werden.

 

2009

Musiker bereiten beschwingten Abend 

Zu einem Doppelkonzert am 16. Mai haben die Musikvereine von Balgheim und Aldingen in die Erich-Fischer Halle nach Aldingen eingeladen. Erstmals trat auch die Jugendkapelle von Aldingen wieder auf. 

Bevor die erwachsenen Hauptakteure auf die Bühne traten, gab die Jugendkapelle Aldingen unter Leitung von Stefanie Jansen ihr Konzertdebüt - nach einigen Jahren Abstinenz. Mit "I will follow him" und "Sun Calypso" sowie der Zugabe "We will rock you" zeigten die zehn jungen Musiker, dass es sich lohnt, Zeit und Energie in eine Jugendkapelle zu stecken. 

Danach spielte der befreundete Musikverein Balgheim auf. Deren Tubist spielt nämlich auch im Aldinger Musikverein; so sei er der Auslöser für das Doppelkonzert gewesen, hieß es. Unter der Leitung von Trent Lockart lieferte der Musikverein Balgheim dem Publikum eine tolle Show. Mit der "Duncannon Overture" von James D. Ployhar übertraf der noch sehr junge Verein schon zu Beginn alle Erwartungen. Das Publikum war begeistert. 

Ebenso interessant und mit viel Beifall honoriert wurde der vom ehemaligen Dirigenten und dessen Sohn komponierte Marsch "Von der Oos bis an die Prim". Mit der "Hymn to the Fallen", der Filmmusik zu "Der Soldat James Ryan", ließ der Musikverein etwas ruhigere Töne anklingen. Ein würdiges Ende wählte der Verein mit einem beschwingten Dixie-Stück, "Number 7" von Julius Acher, das das Publikum zu Rufen nach einer Zugabe veranlasste. Balgheim bot ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm, an das die Aldinger Musiker - dirigiert von Leonhard Baumann - nach einer kurzen Verschnaufpause aber nahtlos anschließen konnten.

Von "Bugler's Holiday" aus Leroy Andersons Händen bis hin zu einem "Pur Medley" boten auch sie eine bunte Mischung. Mit dem Stück "Säbeltanz" leitete der MV Aldingen zu den Ehrungen über. Daniel Pfilf und Johanna Sander sind seit zehn Jahren aktiv dabei und bekamen die Ehrennadel in Bronze. Der Heimverein schloss mit dem Stück "Zigeunerkind", bei dem die Brüder Franz und Nikolaus Müller ihr Gesangstalent zum Besten gaben. Als krönender Abschluss traten beide Musikvereine bei einem gemeinsamen Stück mit einem Alphorn zusammen auf. Es war ein gelungener Abend mit sämtlichen Klangfarben, die Blasmusik zu bieten hat.

2012

 

5. Mai 2012

12. Mai 2012

 

 



 
 
 
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